Real Talk: Hilfe, ich bin jetzt Tante!

Mein Herz pumpert und ich habe kalte Schweißhände. Ich bin TANTE geworden. WOW. Insert here: Jackie Chan WTF Meme. Genau so fühle ich mich jetzt wenn ich daran denke, dass ich Tante geworden bin. Lest unbedingt weiter, wenn ihr wissen wollt was ich davon halte und was ich mir vom „Tantchen sein“ erwarte.

Kleiner Spoiler vorab; ich bin unglaublich HAPPY und mein Herz ist mit LIEBE gefüllt, wenn ich an den kleinen Mann denke. Es ist wohl das emotionalste & größte Erlebnis bis jetzt. Ja ihr habt richtig gehört. Es ist ein ER. Und er wird der charmanteste und attraktivste Herzensbrecher werden, WEIL unter anderem meine Gene ok? An alle Eltern mit Töchtern oder Söhnen – I mean it’s fu**ing 2019 and we celebrate love – stellt euch schon mal hinten an wenn ihr ein Date mit meinem Neffen verabreden wollt haha just kidding..actually, no I’m not. Also wenn ich die letzten Zeilen noch einmal langsam lese dann hört sich das schon leicht aggressiv an. I swear, I’m not. Nur wenn es um meinen ein paar Tage alten Neffen geht^^ Hallo Beschützerinstinkt. Was sich seine Eltern beim Durchlesen bloß denken müssen #sorrynotsorry

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(c) quickmeme.com

Gefühle die aufkommen, wenn man Tante geworden ist:

  • Beschützerinstinkt
  • So viel Liebe, dass man nicht weiß wohin damit
  • Druck
  • Das Bedürfnis das Baby mit Baby-Sachen zu beschenken steigt enorm #shoppiiiing

Letzten Samstag, am 30. März, als ich den schönsten Frühlingstag verbracht habe rief mich meine Schwester an und musste unser Bananenbrot-Date am darauf folgenden Montag absagen, WEIL ich Tante geworden bin haha Ich war total baff und wusste zuerst gar nicht was ich sagen soll außer WAAAAS? Jeder in unserer Familie hatte einen Tipp abgegeben wann das Baby denn geboren wird. Mein Tipp war der 10. April, viel zu spät also.

Der erste Blick inkl. emotionalem Ausbruch

Das Baby war noch nicht einmal 24h alt, als der gesamte Ziarko-Clan das Krankenhaus gestürmt hat. Die Ziarko-Frauen, meine Mutter und ich, haben unser Leben nicht gepackt und sind beim Betreten des Zimmers in Tränen ausgebrochen, als wir den kleinen Mann in Mamas Armen gesehen haben. Es war so schön, so emotional und so freaky zugleich haha Ich will gar nicht wissen wie das von einer anderen Perspektive ausgesehen haben muss. Als wäre ein rosa Elefant im Raum – ein unvorstellbares Gefühl. Die Geburt ist schon ein Wunder der Natur. Um ehrlich zu sein hätte ich nicht gedacht, dass ich jetzt schon so extreme Gefühle entwickle. Ich bin normal kein Baby-Fan und hatte bisher auch keinen richtigen Bezug zu Babys oder Kindern. Es war teilweise so schlimm, dass ich mich in Cafes manchmal umgesetzt habe sobald sich jemand mit einem Kinderwagen neben mich platziert hat. Ein genervter Blick und ein böses Grummeln war das Mindeste. Jetzt? Alles ganz anders, zumindest wenn es um meinen Neffen geht. Fremde Kinder sind immer noch eine Herausforderung für mich. Aber wenn in deine eigene Familie ein Baby „reingeboren“ wird, dann ist es natürlich das BESTE auf der Welt. Ich brauche dringend ein T-Shirt mit „My nephew is better than yours“ xD OMG ich habe gerade so viele Ideen #icantstop

(c) giphy.com

Druck und Tabus

Einerseits bin ich super happy und so stolz auf meine Schwester und ihre kleine Familie, andererseits mache ich mir jetzt schon selber so viel Druck. Kann ich dem was eine Tante normalerweise macht gerecht werden? Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf, als ich erfahren habe, dass der Kleine auf der Welt ist. Was kann ich dem Baby bieten? Wie kann ich helfen? Was soll ich tun und was darf ich nicht tun? Gibt es Tabus? Keine Ahnung. Kennt ihr das Gefühl? Wenn ich mich jetzt selbst „beruhigen“ müsste würde ich mir folgenden Rat geben. Ich denke das Wichtigste ist es auf sich selbst zu hören. Meine Instinkte und mein Menschenverstand wird mir schon sagen was zu tun ist und wie ich mich gegenüber dem Kleinen zu verhalten habe. Viel Liebe und Geduld sind unter anderem bestimmt die wichtigsten Punkte am Anfang. Natürlich möchte ich eine coole Tante sein und nicht nur die Tante sein, die hauptsächlich Geschenke bringt und sonst nix tut. Ich möchte versuchen eine Beziehung aufzubauen und präsent zu sein. Aber das liegt an mir. Es ist kein Hobby, das man nach ein paar Monaten aufgibt, sondern eine lebenslange Verpflichtung, wobei Verpflichtung auch das falsche Wort ist. Ich denke ihr wisst worauf ich hinaus möchte. Gegenüber Verpflichtungen und Verantwortungen bekomme ich sehr schnell kalte Füße und weiß oft nicht wie ich damit umgehen soll. Ich bin ein super emotionaler Mensch und quäle mich sehr oft mit unnötigen Gedanken und fülle meinen Kopf so mit Unsicherheit. Diese Unsicherheit kann ich nach außen auch gut überspielen, aber letztendlich kann ich mich mit etwas Zeit überwinden und so das beisteuern was niemand anderes kann, weil ich ich bin und niemand ich sein kann und ich schlussendlich seine Tante sein möchte, um für ihn da zu sein.

Habt ihr Tipps?

Welche Erfahrungen habt ihr als Tante gemacht und welche Tipps habt ihr für mich? Habt ihr einen Lieblingsbabyshop (egal ob online oder in Wien vor Ort) wo ihr süße Babysachen für eure Neffen und Nichten besorgt? Dann lasst mir unbedingt ein Kommentar da.

PS: Falls sich hier „Aunties or Uncies to be“ befinden kann ich euch nur folgenden Rat geben und zwar seid für eure Geschwister da und versucht so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Die Zeit verfliegt wie im Nu und ich bereue es im Nachhinein schon etwas nicht mehr Zeit mit meiner Schwester während der Schwangerschaft verbracht zu haben. Diese „verpasste“ Zeit würde ich gerne nachholen, speziell jetzt in der „Neugeborenen-Phase“. Ich bin gespannt wie gut es mir gelingen wird.

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